Lustlos ausgeführte Partnerübungen, und lasches trainieren sind ein Zeichen für einen Mangel an Disziplin und eine Beleidigung für den Partner und den Karatelehrer. Wenn es auch bequemer ist bei anstrengenden Übungen lieber zum Small Talk mit dem Partner über zu gehen, müssen wir aus Erfahrung jedoch berichten, dass sich individueller Erfolg nicht einstellt. Die fehlende Disziplin ist hier wieder die dem Erfolg entgegen gesetzte Komponente.
Bei solch einem Trainingsverhalten bemerkt man schnell, dass
man mit anderen Karateka nicht mehr mithalten kann und findet
auch Gründe dafür. Verletzungen, das Alter und das meist
gebrauchte Argument sich forderndern Sportarten wie dem Karate
zu entziehen lautet, keine Zeit mehr zu haben.
Ein Trugschluß! Wäre ausreichend Disziplin und Ehrgeiz vorhanden und diese Komponenten
ebenfalls trainiert worden, würde sich Erfolg einstellen.
Mit hoher Disziplin erreicht man Schritt für Schritt seine
individuell gesteckten Ziele. Ist ein Ziel erreicht, stellt sich
Zufriedenheit und ein Glücksgefühl ein. Weiterer Erfolg ist die Folge.
Natürlich können wir nicht alle Weltmeister werden.
Jedoch kann jeder ein Optimum aus seinen Körper und seinem
Geist holen. Übertragen lässt sich dies auch auf das
Privatleben in Schule und Beruf. Disziplinierte und ehrgeizige Schüler sind im Leben immer erfolgreich. In unserem Verein ist es die
Aufgabe des Dojo-Leiters diese Disziplin zu lehren und weiter
zu geben. Dabei ist auch ein großes Augenmerk auf die Dojo
Etikette zu legen. Nur so hat es eine Traditionssportart
geschafft über 1500 Jahre alt zu werden.
In unserer Trainingsgemeinschaft ist es wichtig ehrgeizig und diszipliniert zu sein. Die Entwicklung unser Sportler ist dabei wegweisend. Qualität nicht Quantität sind Stichworte unter denen man den EKD assoziiert. Mißerfolge bleiben bei unserer Philosophie in weiter Ferne. Ein verlorener Wettkampf stellt noch lange keinen Mißerfolg dar. Daran kann man diszipliniert und ehrgeizig trainieren. Eine verloren gegangene Trainingsphilosophie und eine verloren gegangene Stiltreue bescheinigen jedoch den allmählichen Einzug des Mißerfolgs.
Der Dojoleiter
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